Die Wahl des richtigen Wagenhebers

wheel-1017023_1920Es befindet sich zwar immer ein Wagenheber im Bordwerkzeug, aber der Gebrauch ist nicht immer einfach. Das liegt daran, dass sie wegen des geringen Platzangebots sehr kompakt und zusammenfaltbar konstruiert sind. Dann heißt es: hier drehen, da kurbeln und so weiter. Um den Wagenheber dann auch noch an der richtigen Stelle des Holmes zu positionieren, bräuchte man oft noch eine dritte Hand. Deswegen lohnt sich der Kauf eines Wagenhebers. Außerdem sieht nicht benutztes Bordwerkzeug beim Verkauf immer gut aus. Es ist ein Indiz für Pannenfreiheit.

Welcher Wagenheber ist besser?

Es gibt verschiedene Arten von Wagenhebern, Scherenwagenheber, Hydraulikheber, Rangierwagenheber und Ballonwagenheber. Doch bevor man nun in den Baumarkt, einen online Shop wie Fronttool oder ein anderes Geschäft stürmt, sollte die nötige Traglast ermittelt werden. In den Fahrzeugpapieren ist das Leergewicht des Autos angegeben, und bei der Wahl des Wagenhebers sollte diese Lastgrenze leicht überschritten werden. Das bedeutet, dass ein Fahrzeug mit einen Leergewicht von 1200 kg einen Wagenheber mit 1500 kg Tragkraft braucht. Ist nämlich der Wagen zu schwer, kann der Wagenheber im schlimmsten Fall unter der Last zusammenbrechen. Das könnte das Auto und auch die Gesundheit des Besitzers schädigen. Für den normalen Hausgebrauch reicht in der Regel ein Scheren- oder ein Hydraulikwagenheber. Scherenwagenheber werden mit einer Kurbel bedient. Bei sehr schweren Fahrzeugen muss dann natürlich auch etwas Kraft aufgewendet werden. Hier liegt der Vorteil aber klar bei der großen Standfläche, die einen sicheren Radwechsel ermöglicht. Wesentlich weniger Kraft benötigen dagegen die hydraulischen Wagenheber. Allerdings ist hier die Standfläche etwas kleiner und darunter leidet die Stabilität etwas. Da aber bei längeren Reparaturen unter dem Fahrzeug außer beim Radwechsel ein Unterstellbock benutzt werden soll, ist dieser kleine Unterschied unerheblich. Der Ballon- und Rangierwagenheber ist dagegen mehr für den kommerziellen Gebrauch oder in der Landwirtschaft gedacht. Wer als Privatperson nicht gerade öfter an seinem Auto oder Oldtimer schraubt, wird diese Modelle kaum in vollem Umfang nutzen und die Mehrkosten würden sich nicht rentieren.

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